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Spinnen....und ihre Netze

Ich bin euch noch ein Nähphoto schuldig, ist aber nicht so gut gelungen, da schon getragen und um den Bauch gebunden wollte ich mich dann doch nicht vor die Kamera stellen. Mein Bäuchlein und Schürze....nicht so prickelnd aber praktisch.
Der Stoff ist von Ikea, vor Jahren erstanden, und die Spinnennetze passen halt irgendwie zum Thema. In den Taschen verschwinden Flusen, Fussel und auch der Spinnvorrat, damit meine Tischdecke nicht immer ausschaut, als habe der Blitz eingeschlagen, weil ich alles, was nicht spinnbar war, oder fusselte, darauf abgestreift habe.



Gesponnen habe ich auch.
Die Neuseelandmerino von Wollknoll spinnt sich super. Eine weitere Farbe für mein noch zu entstehendes Fairisle Projekt.
In Wirklichkeit ist die Farbe Altrosa, und nicht Schweinchenrosa.




Und meine erste Navajozwirnung ist auch gelungen. Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten mit Fadenbruch und Überdrehung und überhaupt, habe ich das graue Garn in Rekordgeschwindigkeit gestern gezwirnt. Das Problem ist, ich kann noch nicht so fein spinnen und mit dieser Faser aus dem Bayrischen Wald schon gleich gar nicht. Diese Faser müßten eigentlich noch kardiert oder gekämmt werden. Es liegt einfach kunterbunt in der Tüte und durch drücken, stapeln und verstauen ist es auch nicht besser geworden. Ich werde die anderen Fasern eben schnell verspinnen und mir eher Zopfstrick und Rustikale Muster auswählen.
Die ersten 104 Gramm sind fertig. Die nächste Spule ist auch schon halb voll. D

[14 WPI habe ich gemessen.
120 Meter auf 50 Gramm und vermutliche Nadelstärke 4. Aber das kann ich genau ja erst nach dem Anstricken sagen.]
Korrektur im nächsten Eintrag. Neumessung nach dem Waschen.

Auf dem Foto sieht es etwas grünlich aus, dem ist aber nicht so, das Licht ist einfach nur Mist und Close-Up Fotos gelingen mir selten gut.





@ Margrit
Ich bin dir noch eine Antwort schuldig.
Die Nähmaschinenhaube ist eigentlich ganz einfach. Ich habe eine Bahn von von vorne über die Nähma bis hinten unten abgemessen und genäht. Für die Seitenteile habe ich einen grob gezeichnete Pappschablone gemacht und zugeschnitten. Diese drei Teile zusammennähen. Das selbe nochmal als Innenfutter und evtl. Volumeneinlage zur Stabilität. Das ganze Verstürzen, unten ein kleines Stück zum Wenden offen lassen und nachher rundherum absteppen und damit die Wendeöffung auch schließen. Es gibt aber auch einen Fertigschnitt von Burda für Nähmaschinenabdeckungen. Aber ich habs einfach frei Schnauze gemacht.


Nickname 22.03.2009, 09.48

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Annettem

Hi Du!

Ja, da wird mir ja ganz warm ums Herz. Spinnen!!! Mann, wie lange ist es nun schon her, das ich gesponnen habe. Das war bestimmt 2003 oder so, seitdem fristet mein armes Rädchen ein klägliches Dasein in einer Ecke meines Schlafzimmers...

Liebe Grüße,
Annette

vom 02.05.2009, 01.26
1. von Stephani

Deine Schürze gefällt mir supergut !!!
LG Stephani

vom 23.03.2009, 13.14
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